SPD-Fraktion Berlin

 

Abgeordnetenhaus von Berlin

 

Michael Müller

 

Das Wetter im Wedding

 

Ein Dank an die Websozigemeinschaft!

Die Websozigemeinschaft.

 

Zukunft TXL: Entwicklungsperspektiven für den Flughafen Tegel – Was kommt nach dem Fluglärm?

Landes-SPD

Am Mittwoch, dem 3. Juni 2015 diskutierte ich mit meinem Kollegen aus dem Abgeordnetenhaus, Jörg Stroedter, Staatssekretär Engelbert Lütke Daldrup, Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke und Stadtrat Uwe Brockhausen im vollen Veranstaltungssaal des Hotel Larat in Reinickendorf zur Zukunft des TXL. 

 

Moderiert wurde der Abend von Alexander Kulpok, dem langjährigen Sprecher und Leiter der Berliner Abendschau. Nach der Eröffnung durch meinen Kollegen Jörg Stroedter und mich referierte Staatssekretär Engelbert Lütke Daldrup die aktuellen Entwicklungen hinsichtlich des Nachnutzungskonzepts für den Flughafen Tegel. Das Areal des Flughafens, welches beachtliche 4,95 Quadratkilometer umfasst, soll in drei Bereiche aufgeteilt werden. Das größte Gebiet wird hierbei für die „Urban Tech Republic“ reserviert, einen Forschungs- und Industriebereich. Daneben sollen im Einklang mit dem umliegenden Kurt-Schuhmacher-Quartier 5.000 Wohnungen gebaut werden. Ergänzung finden sollen die beiden baulichen Bereiche durch einen Landschaftspark. Um die Anwohner und die Bürger Reinickendorfs möglichst umfassend und früh einzubinden, startet ab Spätherbst 2015 ein Planungswettbewerb, der eine umfangreiche Bürgerbeteiligung vorsieht.

In der anschließenden Diskussion wurden ausgiebig verschiedene Aspekte des Planungsvorhabens beleuchtet. Darunter die Finanzierung, die Verkehrsanbindung des neuen Quartiers, die Einrichtung eines Quartiersmanagements sowie etliche Detailfragen.

Auch wenn die Bauvorhaben selbst in Reinickendorf stattfinden und damit vor allem diesem Bezirk zugutekommen, wird der Mehrwert für den Bezirk Mitte und besonders für den Wedding durch die unmittelbare räumliche Nähe ebenfalls sehr hoch ausfallen. Erwähnt seien hier vor allen Dingen die Erweiterung der renommierten Beuth-Hochschule und die Entstehung vieler Arbeitsplätze in der Urban-Tech-Republic, von denen auch die Weddinger profitieren werden.

Abschließend bleibt mir nur, mich bei meinen Kollegen und den interessierten Bürgerinnen und Bürgern für eine spannende Diskussion und einen schönen Abend zu bedanken.