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Mitreden in Mitte - Thema Bildung

Bildung

Mitreden in Mitte: Gespräch in der Gruppe

Am Freitag, dem 15.1.2016 fand im Rahmen des Veranstaltungsformats "Mitreden in Mitte" in der neuen Schillerbibliothek im Wedding eine Veranstaltung zum Thema "Bildung - Alles bestens?" statt. Ziel der Veranstaltung war die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger aus Mitte in den Wahlprogrammprozess der SPD.

Um dieses zu erreichen, wurden vier thematische Gruppen gebildet. Diese wurden moderiert von den Kandidatinnen und Kandidaten für das Abgeordnetenhaus, Ralf Wieland, Maja Lasic und Andreas Wiedermann sowie von Bezirksstadträtin Sabine Smentek und mir.

Ich hatte das Vergnügen, zusammen mit Bürgern aus unserem Bezirk zum Thema "Bildung und Kulturlandschaft" zu arbeiten. Weiterhin wurden die Themenbereiche "Ausbildung und Schule" (Ralf Wieland), "Integration durch Bildung" (Maja Lasic) sowie "Raum und energetische Sanierung" (Sabine Smentek und Andreas Wiedermann) bearbeitet.

Nach einer kurzen Eröffnung samt Einführung durch Fides Brückner, die charmant durch den Abend führte und mit Argusaugen über die Einhaltung der Redezeit für die anwesenden Politiker wachte, folgte ein Eingangstatement von Staatssekretär Boris Velter, der den mehrstufigen Wahlprogrammprozess der SPD-Mitte erläuterte. Im Anschluss stiegen wir in den Dialog ein und übergaben nach einer spannenden Diskussion folgende Punkte für das kommunale Wahlprogramm:

  • Mehr personelle Ressourcen zur Bewerbung, Begleitung und Durchführung von Bildungs- und Kulturangeboten.
  • Die Jugendkunstschule, das Atze-Musiktheater und das Grips-Theater sollen zusätzlich gefördert und ausgebaut werden.
  • Erstellung eines zentralen Übersichtskatalogs, der alle Ansprechpartner, Adressen und Kontaktdaten bündelt sowie Erstellung einer Online-Datenbank.
  • Die Kinderkunstschule in Mitte bietet ein sehr gutes Angebot, muss aber bekannter gemacht werden. Dies kann z.B. bei Straßenfesten erfolgen.
  • Mehr kulturelle Angebote direkt in Schulen und Kitas ermöglichen.
  • Bessere räumliche Ausstattung der Kultureinrichtungen, um ein qualitätvolleres Angebot bereitstellen zu können.
  • Führungen durch die Kieze organisieren, um Kindern aber auch Erwachsenen die überall vorhandene Geschichte näher zu bringen.
  • Alle für den Wedding relevanten historischen Orte erfassen und dokumentieren. Dies könnte bei Straßen z.B. durch erklärende Tafeln unter den Straßennamen erreicht werden.
  • Die vorhandenen Lern- und Erinnerungsorte ausbauen und neue schaffen.
  • Es soll ein außerschulisches Gedenkstättenkonzept von Fachleuten erarbeitet und direkt mit den Schulen rückgekoppelt werden, dabei soll historisch-kulturelle Sozialisation verschiedener Bevölkerungsgruppen berücksichtigt werden.
  • Sondermittel zur Durchführung kultureller Veranstaltungen für Bibliotheken, um kulturelle Angebote stärker zu verankern.

Aus meiner Sicht haben wir in der Gruppe trotz des eingeschränkten Zeitrahmens viel geschafft. Ich bedanke mich an dieser Stelle bei den Bürgerinnen und Bürgern, die sich die Zeit genommen haben, mit uns diese Vorschläge zu erarbeiten. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen wurden zur Finalisierung an den Kreis übergeben, der diese in das Wahlprogramm überführen wird.