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(K)ein Zebrastreifen vor der Gottfried-Röhl-Grundschule

Kiez

Eigentlich liegt die Gottfried-Röhl-Grundschule ideal - großes, ruhiges Gelände, nach hinten raus eine Grünanlage, direkt nebenan Sportanlagen und der Schillerpark. Viele Schüler wohnen in direkter Nachbarschaft und können ihren Schulweg bequem zu Fuß bewältigen. Es gibt nur ein kleines Problem: Direkt vor der Schule verläuft die Ungarnstraße, eine ehedem beschauliche Nebenstraße, die seit einiger Zeit einen Gutteil ihrer Beschaulichkeit eingebüßt hat. Sie verläuft parallel zur staugeplagten Seestraße und wird von vielen Autofahrern gern als Schleichweg genutzt. Der Abschnitt vor der Schule ist zwar „Tempo 30“, was aber eher als unverbindliche Empfehlung verstanden wird.

Die einfache Lösung des Problems besteht in einem schlichten Fußgängerüberweg (Zebrastreifen) direkt vor der Schule. Gegenwärtig versucht die Schule, mit Warnfiguren und Schülerlotsen die Situation zu entschärfen und wird dabei von der Polizei unterstützt, die regelmäßig morgens vor Ort ist.

Die SPD setzt sich für den Zebrastreifen ein, ein entsprechender Antrag in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) dazu wurde Anfang des Jahres einstimmig beschlossen. Ereignet hat sich seitens des Bezirksamts bisher aber nichts. Die Eltern haben im April einen Brandbrief an das Bezirksamt Mitte geschrieben - und keine Antwort erhalten. Auch eine große Anfrage in der BVV im September verlief enttäuschend: Der zuständige Stadtrat Carsten Spallek sieht keinen Handlungsbedarf. Er beruft sich auf die unauffällige Unfallstatistik der letzten 5 Jahre und hält einen Fußgängerüberweg für nicht erforderlich. Es scheint so, als müsse erst etwas passieren, bevor etwas passiert. Die Eltern und die Schule wollen sich jedenfalls nicht mit der Absage begnügen und werden weiter für den Zebrastreifen kämpfen.